Tiefe von Erdbeben von
Thomas Sävert
Erdbeben-Weltkarte

Die aktuellen Erdbeben vom US-Erdbebeninstitut USGS

Erläuterung zur Karte:
Im Folgenden ist bei den Stärke-Angaben immer die Richter-Skala gemeint. Als Faustregel gilt: Je flacher ein Erdbeben auftritt, desto stärker ist es an der Erdoberfläche zu spüren und desto stärkere Schäden kann es anrichten. Aber so einfach funktioniert das leider nicht immer, die Auswirkungen von Erdbeben hängen von vielen Dingen ab, zum Beispiel von der Bodenbeschaffenheit, der Besiedlung oder der Bauweise der Häuser.

Aber es gelten folgende Anhaltspunkte:

Beben Stärke 5: Tiefe: orange Schäden sehr wahrscheinlich, Opfer möglich
gelb geringe Schäden möglich
grün Schäden unwahrscheinlich
blau und tiefer keine Schäden zu erwarten
Beben Stärke 6: Tiefe: orange größere Schäden sehr wahrscheinlich, Opfer möglich
gelb einige Schäden wahrscheinlich
grün Schäden eher unwahrscheinlich
blau und tiefer kaum Schäden zu erwarten
Beben Stärke 7: Tiefe: orange meistens schwere Schäden und viele Opfer
gelb Schäden wahrscheinlich, Opfer möglich
grün einige Schäden wahrscheinlich
blau und tiefer meistens nur kleinere Schäden zu erwarten
Beben Stärke 8: Tiefe: orange schwere Zerstörungen und viele Opfer zu erwarten
gelb enorme Schäden und viele Opfer zu erwarten
grün schwere Schäden und viele Opfer wahrscheinlich
blau und tiefer einige schwere Schäden und Opfer möglich
Sollten Sie andere Erfahrungen mit den Auswirkungen gemacht haben, dann möchte ich diese gern hier einbauen. Senden Sie mir bitte eine kurze Mail

Bitte beachten:
Die Schäden hängen natürlich vor allem auch davon ab, wie dicht besiedelt ein Gebiet ist! Ein 7,1-Beben in der Wüste Kaliforniens wie am 16. Oktober 1999 richtet hier kaum Schäden an, aber es reicht aus, um die Hochhäuser in Los Angeles wackeln zu lassen. In den ersten Meldungen nach dem Erdbeben ist dann oft von "Erdbeben erschüttert Los Angeles" die Rede, obwohl das Zentrum des Bebens weit entfernt war. Ein Problem ist allerdings, wenn Siedlungen auf Schwemmland gebaut wurden. Dann können auch weit entfernte Beben schlimmste Auswirkungen haben, wie 1985 in Mexiko-City, als die Erde an der Pazifikküste erzitterte, also hunderte Kilometer entfernt. Teile der Stadt sind aber auf einem ehemaligen See errichtet, der Kiesboden verstärkte die Erdbebenwellen und ließ viele Häuser einstürzen.



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