| Winterstürme | von Thomas Sävert |
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Berichte über Winterstürme: Von der Unwetterzentrale werden seit der Sturmtiefsaison 2006/2007 Analysen der Sturmereignisse in Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammengestellt. Zudem gibt es vor allem im Forum der Wetterzentrale häufig ausführliche Berichte über Herbst- und Winterstürme in Europa und auf dem Nordatlantik. Diese und viele andere mehr versuche ich hier zusamenzutragen (WZ = aus dem Forum der Wetterzentrale). Zu den Stürmen der vergangenen Jahre finden Sie einiges in der Sturmdokumentation Deutschland 1997-2005 der Deutschen Rück. Eine Übersicht zu Orkanen in Deutschland finden Sie bei Planet Wissen |
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Sturmtief "Ludwig" am 23. November 2009: In einigen Teilen Deutschlands gab es Sturmschäden. Betroffen waren verschiedene Landesteile vor allem im Norden und in der Mitte des Landes. Berichte und Meldungen zum Sturm: Alles zum Sturm "Ludwig" (WZ-Forum) "Ludwig" hinterlässt nur leichte Schäden (Tagesschau, 24.11.09) Sturm fegt über Hessen (HR, 23.11.09) |
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Sturmtief "Jürgen" am 18. November 2009: In Norddeutschland gab es verbreitet Sturmböen, an der Nordsee auch Orkanböen. Eine größere Sturmflut an der Nordsee war aber mit dem Sturm nicht verbunden. Berichte und Meldungen zum Sturm: Alles zum Sturm "Jürgen" am Mittwoch (WZ-Forum) Sturm entwurzelt Bäume - Seemann tödlich verunglückt (NDR, 18.11.09) |
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Sturmtief "Sören" am 03./04. Oktober 2009: Ein Sturmtief zog vom Seegebiet südlich Islands über den äußersten Norden Schottlands und die nördliche Nordsee hinweg nach Skandinavien und weiter nach Nordwestrussland. Sein Sturmfeld erfasste vor allem die Küstenregionen an Nord- und Ostsee, wo zum Teil schwere Sturmböen auftraten, auf einen Inseln auch Böen in Orkanstärke. An der deutschen Nordseeküste und im Elbegebiet gab es eine leichte Sturmflut. In Cuxhaven stieg das Wasser am Nachmittag des 04. Oktober 1,89 Meter und in Hamburg 2,02 Meter höher als das mittlere Hochwasser. Berichte und Meldungen zum Sturm: Alles zu "Sören" (WZ-Forum) Sturmtief "Sören" fegt über Norddeutschland (NDR, 04.10.09) Leichte Sturmflut beobachtet zwischen Cux- und Bremerhaven (Skywarn) |
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Orkantief "Jochen" am 09. September 2009: Ein Orkantief zog vom Atlantik kommend über das Nordmeer hinweg in Richtung Nordosten. An der norwegischen Küste traten Orkanböen auf, Näheres zu den Schäden ist nicht bekannt. |
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Orkantief "Klaus" am 24. Januar 2009: Ein Orkantief zog vom Atlantik kommend über die Biskaya nach Frankreich und weiter zum Mittelmeerraum. Das Sturm- und Orkanfeld traf vor allem den Süden Frankreichs und Nordspanien, wo verbreitet bis ins Flachland Böen mit Orkanstärke registriert wurden. Dadurch gab es erhebliche Schäden, mehrere Tote und zahlreiche Verletzte werden gemeldet. Zeitweise waren mehr als 1 Million Menschen von der Stromversorgung abgeschnitten. Berichte und Meldungen zum Sturm: Alles zu "Klaus" (WZ-Forum) Videos aus dem betroffenen Bereich (YouTube) Schlimmer Sturm - Kinder bei Dacheinsturz getötet (n-tv, 24.01.09) Kinder bei Einsturz einer Sporthalle getötet (Tagesschau, 24.01.09) Vier Kinder bei Halleneinsturz in Spanien getötet (Tagesschau, 24.01.09) Orkan tobt über Frankreich (Tagesschau, 24.01.09) Unwetter in Westeuropa - 15 Tote (Tagesschau, 25.01.09) Unwetter in Westeuropa - Bilanz (Tagesschau, 26.01.09) |
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Sturmtief "Joris" am 23. Januar 2009: Ein Sturmtief zog vom Atlantik kommend über die Beneluxstaaten hinweg nach Deutschland. Der Luftdruck sank im Süden der Niederlande bis 961 Hektopascal, im Nordwesten und Westen Deutschlands verbreitet unter 970 Hektopascal. Das Sturmfeld des Tiefs erfasste vor allem die Mitte und den Süden des Landes. Vom Feldberg im Schwarzwald wurden Spitzenböen bis zu 176 km/h gemessen. Berichte und Meldungen zum Sturm: Zwei Tote durch Kälte und Sturm (Tagesschau, 23.01.09) Verletzte bei Erdrutsch auf der A 98 (SWR, 23.01.09) |
![]() Analyse (Wetterzentrale) |
Orkantief "Xevera" am 25. Oktober 2008: Ein Orkantief zog vom Atlantik kommend nördlich an Schottland vorbei zum Nordmeer. Es beeinflusste vor allem Schottland und die Inseln nördlich davon. Berichte und Meldungen zum Sturm: Gales and heavy rain hit Scotland (BBC, 25.10.08) |
![]() Analyse (Wetterzentrale) |
Orkantief "Wilhelmine" am 23./24. Oktober 2008: Ein kräftiges Orkantief zog vom Atlantik kommend über Island hinweg zum Nordmeer. Es beeinflusste vor allem Island, die Inseln nördlich von Schottland und Teile der norwegischen Küste. Berichte und Meldungen zum Sturm: Storm prompts Met weather warning (BBC, 23.10.08) |
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Sturmtief "Kirsten" am 12. März 2008: Ein kräftiges Sturmtief zieht vom Atlantik kommend über die Britischen Inseln zur Nordsee und weiter nach Dänemark und zur Ostsee. Berichte und Meldungen zum Sturm: Sturmtief "Kirsten" fordert ein Todesopfer (Tagesschau, 13.03.08) Nächstes Sturmtief nimmt Kurs auf Norddeutschland (NDR, 12.03.08) Orkanböen über Nordrhein-Westfalen (WDR, 12.03.08) |
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Orkantief "Johanna" am 09./10. März 2008: Ein kräftiges Orkantief zog am 09./10. März vom Atlantik kommend nach Irland und dann unter erheblicher Abschwächung zur Nordsee. Vor allem Irland, England, Frankreich und Nordspanien waren betroffen, während die Auswirkungen in Dutschland deutlich geringer waren. Übersichten zum Orkan: Synoptische Analyse zu Orkantief "Johanna" (WZ-Forum) "Johanna" wird immer besser (WZ-Forum) Berichte und Meldungen zum Sturm: Orkantief "Johanna" kommt nach NRW (WDR, 09.03.08) Großbritannien und Frankreich: Schwerer Sturm sorgt für Chaos (Tagesschau, 10.03.08) Sturm in Großbritannien und Frankreich: Bildergalerie (Tagesschau, 10.03.08) UK storm causes 14 flood warnings (BBC) Video: Orkan in Spanien (Spiegel Online) Schäden in San Sebastián, Spanien (1) (Foro de Meteored.com) Schäden in San Sebastián, Spanien (2) (Foro de Meteored.com) |
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Sturmtief "Annette" am 22. Februar 2008: Das kleinräumige Sturmtief "Annette" zog als ausgeprägtes Randtief eines eines Tiegfdrucksystems über dem Nordmeer und Nordskandinavien rasch über Südschweden hinweg nach Osten. Das Sturmfeld erfasste vor allem den Süden Skandinaviens und Norddeutschland. Vor allem in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern gab es Sturmschäden. Zum Teil wurden Böen bis Orkanstärke gemessen. In Hamburg stellte sich in den Frühstunden des 23.02. eine leichte Sturmflut ein. Übersicht zum Sturm: Zusammenfassung Sturmtief "Annette", Karten (WZ-Forum) Berichte und Meldungen zum Sturm: Schäden im Nordosten - Heftiger Wintersturm (n-tv, 23.02.08) Schwerer Sturm über Deutschland (Spiegel, 23.02.08) Sturm über dem Norden hält Einsatzkräfte in Atem (NDR, 23.02.08) Sturm fällte im Nordosten hunderte Bäume und deckte Dächer ab (MVregio, 23.02.08) Sturm über der Ostsee: Chaos in Schweden (www.20minuten.ch, 22.02.08) Storm med vindstød af orkan over Danmark (TV2, 23.02.08) Sturm vernichtet Windturbine in Dänemark (Focus) Einsturz einer Windkraftanlage - Video (LiveLeak) Hörnum heftige Orkanböe: 143 km/h! (WZ-Forum) Böen 20-21 Uhr. 4 Karten NW u. NO - Deutschland (WZ-Forum) Böen 19 bis 22 Uhr 4 Karten Norddeutschland (WZ-Forum) Orkan knickt Bäume um (SVZ, 25.02.08) Schäden in Lütow auf Usedom |
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Tief "Resi" (NEMOC) |
Orkantief "Resi" am 31. Januar 2008: Das Orkantief "Resi" zog vom Atlantik über Schottland und die nördlichen Nordsee hinweg zur Südspitze Norwegens. Das zugehörige Sturmfeld erfasste vor allem den Norden Deutschlands. An der Nordsee und in einigen Mittelgebirgen gab es Böen bis Orkanstärke, in Nordfriesland trat eine leichte Sturmflut auf. Übersicht zum Sturm: Orkantief RESI (meteomedia) Satbildfolge : Eine Orkanzyklone strukturiert sich (WZ-Forum) Berichte und Meldungen zum Sturm: Orkantief Resi tobt an der Küste (Spiegel, 31.01.08) Viel Sturm, wenig Flut (n-tv, 01.02.08) Heftiger Sturm tobt über Europa (Spiegel, 01.02.08) Orkan zieht über den Norden hinweg (NDR, 01.02.08) Ostfriesland/Oldenburg: Verletzte und Sachschäden durch Sturm (Ostfr. Nachrichten, 01.02.08) Helgoland: Lange Anna akut vom Einsturz bedroht (Nordwestzeitung, 05.02.08) |
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Sturmtief "Hannes" am 07. Dezember 2007: Ein kräftiges Sturmtief zog vom Atlantik über Schottland und die nördliche Nordsee nach Südskandinavien. Sein Sturmfeld erfasste weite Landesteile Deutschlands. Sturm und Dauerregen in Norddeutschland (NDR, 07.12.07) Sturm richtet Schäden an und behindert Bahnverkehr (WDR, 07.12.07) |
![]() Tief "Fridtjof" (NASA) |
Sturmtief "Fridtjof" am 02./03. Dezember 2007: Ein kräftiges Sturmtief zog vom Atlantik über Irland und die Britischen Inseln hinweg zur Nordsee. Sein Sturmfeld erfasste vor allem die Mitte und den Süden Deutschlands. Sonderseite zum Sturm "Fridtjof" |
![]() Tief "Tilo" (NASA) |
Orkantief "Tilo" am 08./09. November 2007: Ein Orkantief zog von Island über das Nordmeer nach Skandinavien und brachte in Mitteleuropa verbreitet Sturm und teils auch Orkanböen. An der Nordseeküste gab es eine schwere Sturmflut mit Höchstständen zwischen 2,30 und 3,30 Metern über dem mittleren Hochwasser. In Hamburg wurden 3,33 Meter erreicht. Sonderseite zum Orkan "Tilo" |
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Sommersturmtief "Uriah" am 26./27. Juni 2007: Das ungewöhnliche Siebenschläfer-Sturmtief "Uriah" zog über die deutschen Küstengebiete hinweg nach Osten. Betroffen vom Sturmfeld waren dabei vor allem das nördliche Niedersachsen, Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. In der Nacht gab es dabei an einigen Abschnitten der Nordseeküste eine leichte Sturmflut, in Hamburg lief das Wasser sogar etwa 1,91 Meter höher auf als das mittlere Hochwasser. Übersicht zum Sturm: Welch ein Sommerwetter : Sturm, Regenkaskaden, unter 15°C (WZ) Berichte und Meldungen zum Sturm: Sturm über Norddeutschland (n-tv, 27.06.07) Sturm im Norden - Touristen sitzen auf Helgoland fest (Tagesschau, 27.06.07) Sturm legt Autos, Züge und Schiffe lahm (NDR, 27.05.07) Extrem selten hohe Wasserstände im Harlingerland (WZ) Sturm sorgte für Chaos auf Brücke (Fehmarnsches Tageblatt) Heftiger Sommersturm fegt über den Norden hinweg (Welt) |
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Sturmtief "Ewald II" am 11. Mai 2007: Ungewöhnlich spät im Frühling überquerte dieses kleinräumige, aber intensive Randtief Deutschland von West nach Osten. Vor allem in der Mitte und im Süden Deutschlands gab es verbreitet zum Teil schwere Sturmböen, im Bergland auch Orkanböen. Meldungen zum Orkan: Sturmböen bis zu 120 km/h - Verletzte und Chaos (n-tv, 12.05.07) Sturm über Deutschland (n-tv, 11.05.07) Stürmischer Freitag in NRW (WDR, 11.05.07) |
![]() Tief "Kyrill" (NASA) |
Orkantief "Kyrill" am 18./19. Januar 2007: Das Orkantief "Kyrill" zog vom Atlantik kommend über Nordengland und die Nordsee weiter über das südliche Dänemark hinweg in Richtung Ostsee und Baltikum. In weiten Teilen Deutschlands gab es auch im Flachland Böen bis Orkanstärke. Es gab erhebliche Schäden. Europaweit kamen weit mehr als 40 Menschen ums Leben, allein in Deutschland starben sturmbedingt mindestens 13 Menschen. In zahlreichen Regionen gab es zum Teil längere Stromausfälle. Zum ersten Mal in der Geschichte wurde der Zugverkehr in ganz Deutschland wegen eines Orkans eingestellt. Sonderseite zum Orkan "Kyrill" |
![]() ![]() Orkantief "Karla" (DLR) |
Orkantief "Karla" am 30./31. Dezember 2006: Das kleine, aber intensive Tief "Karla" zog vom Atlantik über England und die südliche Nordsee weiter zur Ostsee. In seinem Bereich traten in Norddeutschland verbreitet Orkanböen auf. Die stärksten Böen meldeten die Insel Helgoland mit 165 km/h und die Insel Hiddensee mit 176 km/h. In Norddeutschland stürzten zahlreiche Bäume um und richteten Schäden an und einige Dächer wurden beschädigt oder teilweise abgedeckt. Auch in Nordrhein-Westfalen gab es Schäden durch teils orkanartige Böen. Übersicht zum Sturm: Randtief VERA und starker Alpenföhn (Unwetterzentrale) Weitere Links zum Orkan: Mehrere Einsätze in Silvester-Sturmnacht (Feuerwehr Verden) Orkanböen im Norden (n-tv) Orkan über Deutschland (Tagesschau) Stürmischer Silvesterstart: Bahnstrecken gesperrt (NDR) Unwetterschäden in Norddeutschland (Heute) Schwere Sturmschäden im Westen und Norden (N 24) Silvesternacht mild, nass und stürmisch (WDR) Karla ist ein echter Feger (HR Online) Schäden durch Orkantief "Karla" (RP Online) |
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Schäden durch "Vera" |
Tief "Vera" am 08. Dezember 2006: Das kleine, aber intensive Tief "Vera" zog von der Biskaya über Nordfrankreich und die Beneluxstaaten nach Norddeutschland. An seinem Rande traten in Frankreich schwere Orkanböen und besonders im Westen Deutschlands teils orkanartige Böen auf. Im Oberharz meldete der Brocken eine Spitzenböen von 191 km/h. Übersicht zum Sturm: Randtief VERA und starker Alpenföhn (Unwetterzentrale) Sturmschäden in Westeuropa: Frankreich: Sturm legt Stromversorgung lahm (SWR, 08.12.06) Unwetter in Frankreich und Spanien (Tagesschau, 08.12.06) Sturmschäden in Deutschland: Stürme in Westdeutschland (n-tv, 09.12.06) Herbststurm wütete über Westdeutschland (Tagesschau, 09.12.06) Sturm entwurzelt Bäume und behindert Zugverkehr (SWR, 09.12.06) Windrad verliert Rotorblatt (SWR, 08.12.06) Heftiger Sturm zog durch durchs Land (WDR, 09.12.06) Sturmschäden in Bochum |
![]() Tief "Yanqiu" (NASA) |
Orkantief "Yanqiu" am 26./27. Oktober 2006: Das Orkantief "Yanqiu" (gesprochen: Jänntscho) bildete sich bei Schottland und zog dann über die nördliche Nordsee hinweg nach Skandinavien. Sein Sturmfeld traf vor allem Schottland (North Rona voller Orkan und Windspitzen bis 156 km/h) und Dänemark, die deutschen Küstenregionen wurden nur gestreift. Einige Links zum Orkan: Verifikation der Ereignisse (Unwetterzentrale) Sturmbilanz Deutschland, Teil 1 (WZ) Sturmbilanz Deutschland, Teil 2 (WZ) Analyse Schleswig-Holstein von Matthias Jaeneke (WZ) Satellitenbild am 26.10.06, 12:55 UTC (NASA) Satellitenbild am 27.10.06, 10:10 UTC (NASA) Fotos der Brandung auf Sylt (WZ) Erster Herbststurm im Norden ohne große Schäden (NDR) |
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Orkan "Doris" am 10./11. Januar 2006: Das Orkantief "Doris" zog vom Atlantik kommend zwischen Schottland und Island hindurch nach Nordosten zum Nordmeer. Dabei streifte es die Insel im Norden Schottlands. Von North Rona wurden Böen bis über 170 km/h gemeldet. Einige Links zum Orkan: Satellitenbilder und Diskussion im Forum der Wetterzentrale Weiteres Satellitenbild im Forum der Wetterzentrale Orkan på Færøerne (TV2, dänisch) |
![]() Tief "Dorian" (DLR) |
Orkan "Dorian" am 16. Dezember 2005: Das Tief "Dorian" zog unter Verstärkung zum Orkantief über Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern hinweg nach Polen. Das Hauptsturmfeld mit Böen bis Orkanstärke erstreckte sich von der Nordsee bis nach Sachsen, Orkanböen gab es auch in nahezu allen deutschen Mittelgebirgen. Mindestens ein Mann kam ums Leben, weitere wurden verletzt. Die Sachschäden gehen weit in die Millionen. Auf Straßen und Schienen gab es erhebliche Behinderungen durch umgestürzte Bäume und etwa 100.000 Haushalte waren zeitweise ohne Strom. Einige Links zum Orkan: Verifikation der Ereignisse (Unwetterzentrale) Bilanz - höchste Böen in Deutschland Bäume entwurzelt und Dächer abgedeckt (T-Online) Sturm über Deutschland (n-tv, 16.12.05) Schneechaos auf deutschen Straßen (Tagesschau) Wintersturm: 100 000 Haushalte ohne Strom (General-Anzeiger) Vater wird von Ast erschlagen (General-Anzeiger) Sturmschäden in Teilen Deutschlands Verkehrschaos in Deutschland (n-tv, 17.12.05) Sturmschäden in Ostthüringen (Markus Weggässer) Orkantief Dorian in Sachsen (Michel Oelschlägel) Orkantief "Dorian" brachte Sturmeinsätze (Feuerwehr Verden) |
![]() ![]() Orkan Ulf (Matthias Jaeneke) |
Orkan "Ulf" am 12. Februar 2005: Das Orkantief "Ulf" zog von den Britischen Inseln über die Nordsee und den äußersten Süden Jütlands und die Dänischen Inseln hinweg in den Ostseeraum. Dabei gab es besonders in Norddeutschland und in den Mittelgebirgen sowie in den Alpen verbreitet Orkanböen, starke Regenfälle lösten an zahlreichen Bächen und kleineren Flüssen Deutschlands Überschwemmungen aus. An der Nordseite des Tiefs tobte in weiten Teilen Dänemarks ein Schneesturm mit erheblichen Verwehungen. Einige Links zum Orkan: Umfangreiche Analyse von Matthias Jaeneke (WZ) Sturmschäden in Stade Sturmeinsatz der Feuerwehr Velbert Berichte zum Schneesturm in Dänemark: Schneesturm in Dänemark (Anders Brandt, WZ) Snestorm over Danmark 12.02.05 (TV2, dänisch) Op mod 30 cm sne i vente 12.05.05 (TV2, dänisch) |
![]() Orkan Gero (Uni Bern) |
Orkan "Gero" am 11./12. Januar 2005: Das Orkantief "Gero" zog vom Atlantik knapp nördlich an Schottland vorbei nach Nordosten. Dabei wurden auf den Britischen Inseln und in Irland verbreitet Orkanböen registriert. Auf den nördlich und westlich Schottlands vorgelagerten Inseln gab es die stärksten Böen, auf dem unbewohnten Eiland North Rona wurde eine Spitzenböe von 215 km/h gemessen. Der Orkan richtete besonders in Schottland und Nordirland erhebliche Schäden an, es gab mehrere Tote. Die deutsche Nordseeküste wurde nur gestreift. Einige Links zum Orkan: Umfangreiche Analyse von Matthias Jaeneke (WZ) Three killed as storms batter UK (BBC) Satellitenbilder des Orkantiefs: Satellitenbild "Gero" am 10.01., 12:35 UTC (MODIS-Galerie, NASA) Satellitenbild "Gero" am 11.01., 11:35 UTC (MODIS-Galerie, NASA) Satellitenbild "Gero" am 11.01., 13:25 UTC (MODIS-Galerie, NASA) Satellitenbilder "Gero" am 11.01. der NASA |
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Orkan "Quimburga" 19. November 2004: Das Orkantief "Quimburga" zog Mitte November 2004 quer über Deutschland hinweg weiter nach Osteuropa, wo teilweise erhebliche Schäden auftraten. Einige Links zum Orkan: Sturm und Starkniederschläge - "Pia" und "Quimburga" (M. Wienzek) "Quimburga" wirbelt über Rußland (M.Jaeneke, WZ) 19.11.04 "Quimburga": Ungewöhnliche Strukturen (M.Jaeneke, WZ) 19.11.04 "Quimburga": Verifikation der Modelle (M.Jaeneke, WZ) Satellitenbildanalyse 21.11.04 Orkantief Quimburga (Felix Welzenbach) Schäden in Osteuropa: Zu den Orkanschäden v. 19.11.04 in der Tatra durch Quimburga (von Martin Hubrig) Orkan Quimburga: Schadensbilder Hohe Tatra Slowakei: Ganze Landstriche niedergemäht Bilder aus der Hohen Tatra Fotos aus der Slowakei Bilder aus Tschechien Slovak Army to Clean Up Billion-SKK Calamity Nálunk is van áldozata a szélvésznek (Slowakei) |
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Schäden in Wesel, NRW ![]() Foto von Thomas Wilfling, THW Forchheim |
Orkan "Jeanett" 27. Oktober 2002: Das Orkantief "Jeanett" zog Ende Oktober 2002 vom Atlantik über die Britischen Inseln und die Nordsee über den Norden Dänemarks hinweg nach Südschweden und weiter zur Ostsee. In Deutschland gab es mehrere Tote und besonders in Nordrhein-Westfalen größere Schäden. Einige Links zum Orkan: Orkanschäden bei Aachen 27.10.02 (Mike Stammler) Orkanfront über NRW (WDR) Gästebuch des WDR zum Orkan (WDR) Einsätze des THW in Deutschland Feuerwehreinsatz Alfter bei Bonn (FF Alfter) Bericht der Feuerehr Idstein, Hessen Thüringens Wälder glimpflich davongekommen (Eisenach Online) Medienmeldungen zum Orkan "Jeanett": Herbststurm hinterlässt Spur der Verwüstung (Rheinzeitung) |
![]() Orkan Anna 2002 (Mario Lehwald) ![]() Foto von Stephan Schriever, THW Papenburg |
Orkan "Anna" 26. Februar 2002: Das Orkantief "Anna" zog Ende Februar 2002 über Irland und Nordengland hinweg zur Nordsee und von hier aus über den Norden Dänemarks nach Südschweden. Besonders in Norddeutschland gab es erhebliche Schäden und mindestens drei Tote. Einige Links zum Orkan: Orkantief "Anna" vom 26.02.02 (Mario Lehwald) Satellitenbild Anna 26.02.02 von Andreas Schoring Einsätze in Schleswig-Holstein/Hamburg (THW) Sturmeinsätze in Niedersachen (THW) Größter Windwurf seit 12 Jahren (Stadt Hamburg) Medienmeldungen zum Orkan "Anna": Orkan wütete in Norddeutschland (Rheinzeitung) Bericht der Eckernförder Zeitung |
![]() Orkan Anatol 1999 (Mario Lehwald) |
Der Orkan "Anatol", Dezember 1999: "Anatol" zog Anfang Dezember 1999 unter Entwicklung von einer schwachen Welle auf dem Atlantik zu einem ausgewachsenen Orkantief über Schottland, die Nordsee, die Nordspitze Dänemarks und das Kattegat weiter über Südschweden zur Ostsee und zum Baltikum. In seinem Bereich gab es vor allem in Dänemark und in Norddeutschland zum Teil erhebliche Schäden. In Dänemark war "Anatol" der schlimmste Orkan des 20. Jahrhunderts. Teilweise wurden mit Spitzenböen über 180 km/h neue Rekorde aufgestellt, so auch auf der Insel Sylt. Auch an der Ostsee wurden schwere Orkanböen registriert, auf Fehmarn mit 145 km/h, auf der Insel Hiddensee mit bis zu 178 km/h. Im Binnenland Mecklenburg-Vorpommerns meldete Neubrandenburg 144 km/h. An der Nordseeküste gab es eine schwere Sturmflut, in Hamburg wurde mit 5,86 Metern über NN der vierthöchste Pegelstand seit Aufzeichnungsbeginn gemessen. Orkantief "Anatol" (M.Jaeneke, WZ) Anatol - DER Orkan (Jürgen Vollmer, WZ) Orkantief "Anatol" vom 3.12.99 (Mario Lehwald) Einschätzung der Stärke von Anatol (Martin Hubrig, WZ) Bericht vom Wetterspiegel Satellitenfilm (terra3D, 10MB!) Sturmflut Hamburg (Feuerwehr HH-Eimsbüttel) SOS-Seenotfälle, Archiv Dezember 1999 (ESYS) Orkantief "Anatol" vom 3./4. Dezember 1999 (wetter-extrem.de) Winterstürme Dezember 1999 (Münchener Rück, pdf) Århundredets orkan i tal (TV 2, dänisch) Medienmeldungen zum Orkan "Anatol": Schwere Stürme an der Nordsee (Rheinzeitung) "Anatol" hinterließ Spur der Verwüstung (Rheinzeitung) Orkan richtet Millionenschäden im Norden an (Die Welt) Sturm Anatol wehte 20 Menschen in den Tod (BerlinOnline) Strandfresser "Anatol" (Focus, 06.12.99) |
![]() Analyse (Wetterzentrale) |
Orkantief am 16.01.1999: Südlich von Island vertiefte sich ein Orkantief auf einen Kerndruck von etwa 925 Hektopascal. Es streifte vor allem den Süden und Osten Islands. |
![]() Orkan Verena 1993 (Mario Lehwald)
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Orkane im Januar 1993: Gleich zwei Orkantiefs machten im Januar 1993 Schlagzeilen, darunter das Orkantief "Verena", das vor allem in Schleswig-Holstein erhebliche Schäden anrichtete. Am 10. Januar vertiefte sich ein Orkantief bei Island auf einen Kerndruck von etwa 916 Hektopacal und war damit ähnlich stark wie das Tief am 14./15.12.1986. Einige Links zu den Orkanen: Orkantief "Verena" vom 13.01.93 (Mario Lehwald) Sturmfluten 1993 im Wangerland (Dit un dat) A record-breaking Atlantic weather system (Met Office) |
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Sturm- und Orkanserie 1989/90: Der Winter 1989/90 war geprägt durch zahlreiche Sturm- und Orkantiefs, die in vielen Regionen Mitteleuropas erhebliche Schäden hinterließen und dutzende Tote forderten. Einige Links zu den Orkanen: Die Orkane im Februar 1990 (W. Rammacher, WZ) Orkan "Daria" 25.01.1990 (H.D. Müller, WZ) 1989/90 in Karten (Wetterzentrale) |
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Orkantief am 14./15.12.1986: Südlich von Island vertiefte sich ein Orkantief auf einen Kerndruck von etwa 916 Hektopascal. Ein Schiff meldete einen Luftdruckwert von 920,2 Hektopascal - der tiefste bisher gemessene Wert außerhalb tropischer Wirbelstürme oder starker Tornados. Links zu dem Orkantief: A record-breaking Atlantic weather system (Met Office) |
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Orkantief am 26. Oktober 1949: Am 26./27. Oktober zog ein Sturm-/Orkantief von England nach Südschweden. In vielen Teilen West- und Mitteleuropas gab es erhebliche Schäden sowie zahlreiche Tote und Verletzte. Allein in Nordrhein-Westfalen kamen 5 Menschen ums Leben. Gegen 18:30 Uhr zog dabei ein lokaler Sturm über Velbert-Langenberg hinweg. Dabei stürzten zwei der drei 50 Meter hohen Masten des Senders Langenberg um. |
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Orkantief am 14. November 1940: Dieses schnell ziehende Orkantief zog vermutlich von Frankreich über den Westen und Norden Deutschlands hinweg. Nach einigen Berichten gab es mitten im Krieg erhebliche Schäden. Erlebnisse in Reckenfeld bei Greven (NRW) (Geschichte Reckenfeld, pdf) Sturm beschädigt Kirche von Heiligenhaus (Wetterchronik) |