Winterstürme von
Thomas Sävert
Berichte über Winterstürme:
Von der Unwetterzentrale werden seit der Sturmtiefsaison 2006/2007 Analysen der Sturmereignisse in Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammengestellt.

Zudem gibt es vor allem im Forum der Wetterzentrale häufig ausführliche Berichte über Herbst- und Winterstürme in Europa und auf dem Nordatlantik. Diese und viele andere mehr versuche ich hier zusamenzutragen (WZ = aus dem Forum der Wetterzentrale). Zu den Stürmen des Jahres 2010 finden Sie einiges in der Sturmdokumentation Deutschland 2010 (2009) der Deutschen Rück. Eine Übersicht zu Orkanen in Deutschland finden Sie bei Planet Wissen

Orkantief Andrea
Foto: Darian Weiß
Orkantief "Andrea" am 05. Januar 2012:
Das Orkantief zog vom Atlantik kommend unter Verstärkung über Schottland und die nördliche Nordsee nach Südskandinavien und von dort aus weiter zum Baltikum. Das zugehörige Sturmfeld erfasste Irland, die Britischen Inseln und weite Teile Mitteleuropas.

Übersichten zum Orkan:
Orkantief ANDREA (meteomedia)
Diskussionsthread zur Sturm-/Orkanlage, Donnerstag, 5.1.2012, Teil 1 (WZ-Forum)
Diskussionsthread zur Sturm-/Orkanlage, Donnerstag, 5.1.2012, Teil 2 (WZ-Forum)
Kurzfrist / Nowcast Orkantief ANDREA (WZ-Forum)
Schadensmeldungen zu ANDREA (WZ-Forum)

Berichte und Meldungen zum Orkan:
"Andrea" wird noch giftiger (n-tv, 03.01.12)
"Andrea" bringt viel Regen mit (WDR, 04.01.12)
"Andrea" soll noch stürmischer werden als "Ulli" (Tagesschau, 04.01.12)
"Andrea" mit stürmischem Auftakt (NDR, 05.01.12)
Orkan "Andrea" bringt Regen, Schnee und Gewitter (Tagesschau, 05.01.12)
Sturmböen in Nordrhein-Westfalen (WDR, 05.01.12)
Umgestürzte Bäume und viele Unfälle - Orkan rüttelt Deutschland durch (n-tv, 05.01.12)
Verschnaufpause nach Orkan "Andrea" (Tagesschau, 06.01.12)

Orkantief "Ulli" am 03./04. Januar 2012:
Das Orkantief "Ulli" zog vom Atlantik kommend über Schottland und die nördliche Nordsee nach Südskandinavien. Das zugehörige Sturmfeld erfasste Irland, die Britischen Inseln, Dänemark und vor allem den Norden und die Mitte Deutschlands. Auf dem Brocken im Oberharz wurde eine Spitzenböe von 169 km/h gemessen. Im Flachland gab es verbreitet zum Teil schwere Sturmböen. Dadurch stürzten zahlreiche Bäume um und einige Straßen und Bahnverbindungen wurden gesperrt. Es gab mehrere Verletzte. Im niedersächsischen Papenburg wurde ein Teil des Daches der "Ems-Zeitung" fortgerissen. In Wuppertal zerstörte eine 30 Meter hohe Buche das Dachgeschoss eines Wohnhauses. In England und auf dem Ärmelkanal kamen im Sturm zwei Menschen ums Leben.

Übersichten zum Orkan:
Orkantief ULLI (meteomedia)
Mögliche schwere Sturmlage Di/Mi 3./4.11.2012 (WZ-Forum)
Nowcast: Orkantief "Ulli" 3./4.1.2012 (WZ-Forum)
Böen 6stündig bis 19 Uhr - XXL Karte (WZ-Forum)
Schadensmeldungen: Orkantief "Ulli" 3./4.1.2012 (WZ-Forum)

Berichte und Meldungen zum Orkan:
Starke Böen und kleine Schäden (WDR, 03.01.12)
Orkane fegen über Deutschland (n-tv, 03.01.12)
"Ulli" pustet Deutschland durch (n-tv, 04.01.12)
Sturmtief "Ulli" richtet Schäden an (NDR, 04.01.12)
Verletzte und Schäden - Sturmtief wütete über dem Norden (wetter.info, 04.01.12)
Sturmtief "Ulli" liefert Vorgeschmack auf "Andrea" (Tagesschau, 04.01.12)
A5 bei Weingarten: Autos fahren in umgestürzten Baum (Karlsruhe News, 04.01.12)

Orkantief "Oliver" am 25./26. Dezember 2011:
Das Orkantief "Oliver" zog vom Nordmeer sehr rasch über Skandinavien hinweg nach Nordwestrussland. In Norwegen, Schweden und Finnland gab es erhebliche Schäden. Auf der norwegischen Insel Ona wurde am Leuchtturm eine Spitzenböe von 202 km/h gemessen.

Übersichten zum Orkan:
Skandinavischer Orkan (WZ-Forum)

Berichte und Meldungen zum Orkan:
200 000 Skandinavier nach Sturm ohne Strom (n-tv, 26.12.11)
Sturm legt Skandinavien lahm (n-tv, 26.12.11)
Video: Dagmar beschert Stromausfall (n-tv, 27.12.11)

Orkantief "Joachim" am 16. Dezember 2011:
Das Orkantief "Joachim" entstand am 15. Dezember auf dem Atlantik und zog am 16.12. von West nach Ost quer über Deutschland hinweg. Vor allem die Südhälfte des Landes war vom Sturmfeld betroffen. Im Flachland gab es vereinzelt, im Bergland verbreitet Orkanböen. Verbreitet traten Schäden auf.

Übersichten zum Orkan:
Orkantief JOACHIM (meteomedia)
Diskussion Sturm/Orkanlage JOACHIM (WZ-Forum)
Schadensmeldungen / Resümee Orkantief Joachim (WZ-Forum)

Berichte und Meldungen zum Orkan:
Am Freitag droht ein "gewaltiger Sturm" (wetter.info, 14.12.11)
"Eine ernste Sache" - Orkantief trifft Deutschland (wetter.info, 15.12.11)
Severe Storm Lashes France (AccuWeather, 15.12.11)
"Joachim" wirbelt den Verkehr durcheinander (Tagesschau, 16.12.11)
"Joachim" sorgt für Chaos (n-tv, 16.12.11)
Sturmtief "Joachim" geht über Deutschland die Puste aus (wetter.info, 17.12.11)
Orkantief zieht weiter - "Joachim" geht die Puste aus (n-tv, 17.12.11)
"Joachim" geht die Puste aus (NDR, 17.12.11)

Orkantief "Hergen" am 13. Dezember 2011:
Mehr zu diesem Tef, das vor allem die Britischen Inseln trifft und auch Mitteleuropa beeinflusst, folgt noch in den kommenden Tagen.

Berichte und Meldungen zum Orkan:
More storms head towards the UK (BBC, 10.12.11)
Inseln abgeschnitten: Herbststurm fegt über den Nordwesten (wetter.info, 13.12.11)

Orkantief "Friedhelm" am 08./09. Dezember 2011:
Das Orkantief "Friedhelm" zog vom Nordatlantik kommend über Schottland und die nördliche Nordsee weiter zur Südspitze Norwegens und zum Skagerrak. Der Kerndruck lag zeitweise unter 960 Hektopascal. Schwer getroffen wurde Schottland. Hier wurde auf der Cairngorm Summit (1245m ü.NN) eine Spitzenböe von 264 km/h gemessen. Das Sturmfeld erfasste danach auch Dänemark und Deutschland. An der Nordseeküste gab es eine leichte Sturmflut, in Cuxhaven lief das Wasser 1,55 Meter höher auf als normal, an anderen Orten wurden bis zu 1,75 Meter gemessen.

Übersichten zum Orkan:
Orkantief FRIEDHELM (meteomedia)
Sturmtief Friedhelm am 9.12.2011 (WZ-Forum)

Berichte und Meldungen zum Orkan:
Scottish travel alert after red warning of 80mph winds (BBC, 07.12.11)
Storms start to thrash Scotland (BBC, 08.12.11)
Scotland storm blackout hitting thousands (BBC, 08.12.11)
Scotland storm: Work to restore power to homes (BBC, 08.12.11)
Unwetterwarnung für die Küsten: "Friedhelm" nimmt Anlauf (n-tv, 08.12.11)
"Friedhelm" bringt Sturmböen und Regen (Tagesschau, 08.12.11)

Sturmtief "Ekkehard" am 07. Dezember 2011:
Das Sturmtief "Ekkehard" zog vom Nordatlantik über Schottland und die Nordsee hinweg nach Dänemark und weiter zur Ostsee. Vom Sturmfeld betroffen waren vor allem die Mitte und der Süden Deutschlands. Auf den Bergen gab es Orkanböen, im Flachland vielerorts schwere Sturmböen.

Übersichten zum Orkan:
Sturmtief EKKEHARD (meteomedia)
Sturmtief Ekkehard am 7.12.2011 (WZ-Forum)

Berichte und Meldungen zum Orkan:

Sturmtief "Christoph" am 04./05. Dezember 2011:
Das Tief "Christoph" zog in der Nacht vom 04. zum 05. Dezember als kleines Randtief rasch von West nach Osten über Deutschland hinweg. Dabei hatte es nur einen Kerndruck von etwa 990 Hektopascal. An seiner Südseite gab es in Teilen Baden-Württembergs und Bayerns Böen bis Orkanstärke. Im Hochschwarzwald und in den Alpen wurden Böen bis über 150 km/h gemessen. Vor allem im Schwarzwald gab es einige Schäden und einen Tornadoverdacht.

Übersichten zum Sturm:
Randtief CHRISTOPH (meteomedia)
Wellentief CHRISTOPH am 4./5.12.2011 (WZ-Forum)

Berichte und Meldungen zum Sturm:
Album: Sturmschäden Windischbuch (FF Boxberg-Woelchingen)
Schäden durch Orkanböen in Baden-Württemberg (SWR, 05.12.11)

Orkantief "Yoda" am 27. November 2011:
Das Orkantief "Yoda" zog vom Nordatlantik kommend über Schottland und die nördliche Nordsee weiter nach Skandinavien. Das zugehörige Sturmfeld traf vor allem Südskandinavien, Dänemark und Norddeutschland. Vor allem an den Küsten gab es vielerorts Orkanböen. An der norwegischen Wetterstation in Eigeroya südlich von Stavanger wurde eine Spitzenböe von 146 km/h gemessen. An der deutschen Nordseeküste gab es eine leichte Sturmflut, bei der in Hamburg ein Höchststand von knapp 1.90 Metern über dem mittleren Hochwasser registriert wurde.

Übersichten zum Orkan:
Orkantief YODA (meteomedia)
Sturm am Sonntag (27.11.2011) (WZ-Forum)

Berichte und Meldungen zum Orkan:
"Yoda" bringt stürmisches Wetter (RP Online, 25.11.11)
Tote und Schäden bei Orkan über Nordeuropa (wetter.info, 28.11.11)
Orkan tobt über Nordeuropa (n-tv, 28.11.11)
Erster Herbststurm tobt im Norden - "Yoda" fordert Todesopfer (n-tv, 28.11.11)
Bildergalerie: "Yoda" überschwemmt den Hamburger Fischmarkt (Abendblatt, 28.11.11)
Orkantief "Yoda" fegt über den Norden (NDR, 28.11.11)

Satellitenbild Orkantief
Orkantief vor Alaska (NASA)
Orkantief in Alaska am 08./09. November 2011:
Am 08. und 09. November 2011 traf ein ungewöhnlich starker Wintersturm den Nordwesten Alaskas. Nome, die größte Stadt in der betroffenen Region, wurde von Böen bis 106 km/h und einer etwa 3 Meter hohen Sturmflut getroffen. Nordwestlich von Nome wurden in Wales Spitzenböen bis 137 km/h gemessen. Es war der stärkste Sturm im Nordwesten Alaskas seit 1974. Es gab einige Schäden an Gebäuden und an der Vegetation. Der Luftdruck im Zentrum des Tief sank zeitweise bis 945 Hektopascal.

Powerful Storm hits Alaska (NASA, 11.11.10)

Orkantief "Nicolas" am 07./08. Februar 2011:
Am 07./08. Februar zog das Orkantief "Nicolas" von der Nordsee über Dänemark hinweg zur Ostsee. Das zugehörige Sturmfeld erfasste vor allem weite Teile Dänemarks sowie die niedersächsische Nordseeküste, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern.

Übersichten zum Orkan:
Orkantief NICOLAS (meteomedia)
07./08.02.2011 / Orkan über Norddeutschland (Stormchaser-Europe-Forum)

Berichte und Meldungen zum Orkan:
Windstärke 11 in Schleswig-Holstein - Baum kracht in Regionalzug (n-tv, 08.02.11)
Kiel: Baum stürzte auf sieben Autos (Kieler Nachrichten, 08.02.11)
Sturm legt Züge lahm und stürzt Bäume um (Hamburger Morgenpost, 08.02.11)
Orkan im Norden – Baum stürzt auf Regionalexpress (Die Welt, 08.02.11)

Sturmtief "Lukas" am 04./05. Februar 2011:
Vom 03. bis zum 06. Februar zogen mehrere Sturmtiefs ("Klaus", "Lukas", "Marco" und "Nicolas") vom Atlantik rasch nach Skandinavien. Das jeweilige Sturmfeld erfasste vor allem die Nordhälfte Deutschlands und hier besonders das Bergland und die Küsten an Nord- und Ostsee. Die stärksten Böen traten im Bereich des Tiefs "Lukas" auf. In der Nacht vom 04. zum 05. Februar gab es an der deutschen Nordseeküste sowie in Bremen und Hamburg eine Sturmflut. Das Wasser lief in Cuxhaven 1,71 Meter, in Hamburg 2,15 Meter und in Husum 2,24 Meter höher auf als das mittlere Hochwasser.

Übersichten zum Sturm:
05.02.11 Sturmtief (Marcel Stieper)

Berichte und Meldungen zum Sturm:
Sturmtief im Norden verläuft glimpflich (Kieler Nachrichten, 05.02.11)
Bilder der Sturmflut der Nacht, Norderney (WZ-Forum)
05.02.11 Sturmflut an der Elbe / Bilder (WZ-Forum)

Orkantief am 11./12. November 2010:
Das Orkantief "Carmen" zog vom Atlantik kommend über Schottland zur nördlichen Nordsee. Das Sturmfeld erfasste weite Teile Mitteleuropas.

Links zum Orkan:
UWZ: Es droht der "größte Sturm seit langem" (wetter.info, 10.11.10)
Orkantief Carmen blieb gnädig (Tagesschau, 12.11.10)
Tief Carmen: Sturm zieht über Deutschland (TopNews, 05.02.11)

Orkantief in Nordamerika am 26. Oktober 2010:
Ein Orkantief richtete in einigen Bundesstaaten der USA Schäden an. In seinem Bereich wurde in Montana mit 949,9 Hektopascal der bisher tiefste gemessene Luftdruck auf dem amerikanischen Festland außerhalb von Tornados und Hurrikanen registriert.

A historic storm … (Review Messenger)
Storm Spreads Its Problems From the Midwest to the East Coast (New York Times, 28.10.10)
Strong Extratropical Cyclone Over the US Midwest (NASA, 29.10.10)

Orkantief "Xynthia" am 28. Februar 2010:
Das Orkantief "Xynthia" zog Ende Februar 2010 auf einer ungewöhnlichen Bahn vom Seegebiet westlich Portugals über die Biskaya und Nordfrankreich weiter nach Benelux und Norddeutschland. An seinem Südrand gab es vor allem in der Mitte und im Süden Böen bis Orkanstärke mit erheblichen Schäden und mehreren Opfern.

Übersichten zum Orkan:
Orkantief XYNTHIA verabschiedet stürmisch den meteorologischen Winter (meteomedia)

Berichte und Meldungen zum Sturm:
Alles zum Sturmtief Xynthia (WZ-Forum)
Neun Tote bei Sturm in Frankreich (Tagesschau, 28.02.10)
Mindestens 45 Tote bei Sturm in Frankreich (Tagesschau, 28.02.10)
Unwetterwarnung für West- und Südwest-Deutschland (Tagesschau, 28.02.10)
"Xynthia" legt Verkehr lahm (WDR, 28.02.10)
Sturm stürzt Bahn ins Chaos (n-tv, 28.02.10)
Sturmtief "Xynthia" flaut ab (Tagesschau, 01.03.10)
"Nationale Katastrophe" in Frankreich (Tagesschau, 01.03.10)
Aufräumen nach dem Sturm (WDR, 01.03.10)
Das große Aufräumen nach "Xynthia" (Tagesschau, 01.03.10)
Sturmtief \”Xynthia\” kostet Versicherer eine halbe Milliarde Euro (financial.de, 18.03.10)
«Xynthia» wird nicht so teuer wie «Kyrill» (Naumburger Tageblatt, 18.03.10)

Sturmtief "Ludwig" am 23. November 2009:
In einigen Teilen Deutschlands gab es Sturmschäden. Betroffen waren verschiedene Landesteile vor allem im Norden und in der Mitte des Landes.

Berichte und Meldungen zum Sturm:
Alles zum Sturm "Ludwig" (WZ-Forum)
"Ludwig" hinterlässt nur leichte Schäden (Tagesschau, 24.11.09)

Sturmtief "Jürgen" am 18. November 2009:
In Norddeutschland gab es verbreitet Sturmböen, an der Nordsee auch Orkanböen. Eine größere Sturmflut an der Nordsee war aber mit dem Sturm nicht verbunden.

Berichte und Meldungen zum Sturm:
Alles zum Sturm "Jürgen" am Mittwoch (WZ-Forum)
18.11.09 Orkantief (Marcel Stieper)

Sturmtief "Sören" am 03./04. Oktober 2009:
Ein Sturmtief zog vom Seegebiet südlich Islands über den äußersten Norden Schottlands und die nördliche Nordsee hinweg nach Skandinavien und weiter nach Nordwestrussland. Sein Sturmfeld erfasste vor allem die Küstenregionen an Nord- und Ostsee, wo zum Teil schwere Sturmböen auftraten, auf einen Inseln auch Böen in Orkanstärke. An der deutschen Nordseeküste und im Elbegebiet gab es eine leichte Sturmflut. In Cuxhaven stieg das Wasser am Nachmittag des 04. Oktober 1,89 Meter und in Hamburg 2,02 Meter höher als das mittlere Hochwasser.

Berichte und Meldungen zum Sturm:
Alles zu "Sören" (WZ-Forum)
Leichte Sturmflut beobachtet zwischen Cux- und Bremerhaven (Skywarn)
03.10.09 Sturmtief (Marcel Stieper)

Orkantief "Jochen" am 09. September 2009:
Ein Orkantief zog vom Atlantik kommend über das Nordmeer hinweg in Richtung Nordosten. An der norwegischen Küste traten Orkanböen auf, Näheres zu den Schäden ist nicht bekannt.

Orkantief "Klaus" am 24. Januar 2009:
Ein Orkantief zog vom Atlantik kommend über die Biskaya nach Frankreich und weiter zum Mittelmeerraum. Das Sturm- und Orkanfeld traf vor allem den Süden Frankreichs und Nordspanien, wo verbreitet bis ins Flachland Böen mit Orkanstärke registriert wurden. Dadurch gab es erhebliche Schäden, mehrere Tote und zahlreiche Verletzte werden gemeldet. Zeitweise waren mehr als 1 Million Menschen von der Stromversorgung abgeschnitten.

Berichte und Meldungen zum Sturm:
Alles zu "Klaus" (WZ-Forum)
Orkan "Klaus" am 24. Januar 2009 - eine synoptische Nachbetrachtung (Felix Welzenbach)
Orkan "Klaus" am 24. Januar 2009 - eine synoptische Nachbetrachtung - Teil 2 (Felix Welzenbach)
Videos aus dem betroffenen Bereich (YouTube)
Schlimmer Sturm - Kinder bei Dacheinsturz getötet (n-tv, 24.01.09)

Sturmtief "Joris" am 23. Januar 2009:
Ein Sturmtief zog vom Atlantik kommend über die Beneluxstaaten hinweg nach Deutschland. Der Luftdruck sank im Süden der Niederlande bis 961 Hektopascal, im Nordwesten und Westen Deutschlands verbreitet unter 970 Hektopascal. Das Sturmfeld des Tiefs erfasste vor allem die Mitte und den Süden des Landes. Vom Feldberg im Schwarzwald wurden Spitzenböen bis zu 176 km/h gemessen.


Analyse (Wetterzentrale)
Orkantief "Xevera" am 25. Oktober 2008:
Ein Orkantief zog vom Atlantik kommend nördlich an Schottland vorbei zum Nordmeer. Es beeinflusste vor allem Schottland und die Inseln nördlich davon.

Berichte und Meldungen zum Sturm:
Gales and heavy rain hit Scotland (BBC, 25.10.08)


Analyse (Wetterzentrale)
Orkantief "Wilhelmine" am 23./24. Oktober 2008:
Ein kräftiges Orkantief zog vom Atlantik kommend über Island hinweg zum Nordmeer. Es beeinflusste vor allem Island, die Inseln nördlich von Schottland und Teile der norwegischen Küste.

Berichte und Meldungen zum Sturm:
Storm prompts Met weather warning (BBC, 23.10.08)

Sturmtief "Kirsten" am 12. März 2008:
Ein kräftiges Sturmtief zieht vom Atlantik kommend über die Britischen Inseln zur Nordsee und weiter nach Dänemark und zur Ostsee.

Berichte und Meldungen zum Sturm:
Sturmtief «Kirsten» wütet über Deutschland (netzeitung.de, 13.03.08)

Orkantief "Johanna" am 09./10. März 2008:
Ein kräftiges Orkantief zog am 09./10. März vom Atlantik kommend nach Irland und dann unter erheblicher Abschwächung zur Nordsee. Vor allem Irland, England, Frankreich und Nordspanien waren betroffen, während die Auswirkungen in Dutschland deutlich geringer waren.

Übersichten zum Orkan:
Synoptische Analyse zu Orkantief "Johanna" (WZ-Forum)
"Johanna" wird immer besser (WZ-Forum)

Berichte und Meldungen zum Sturm:
Sturm in Großbritannien und Frankreich: Bildergalerie (Tagesschau, 10.03.08)
UK storm causes 14 flood warnings (BBC)
Video: Orkan in Spanien (Spiegel Online)
Schäden in San Sebastián, Spanien (1) (Foro de Meteored.com)
Schäden in San Sebastián, Spanien (2) (Foro de Meteored.com)

Norderney
Norderney (Eilbertus Stürenburg)

Orkantief "Emma" am 01. März 2008:
Ein Orkantief zog vom Atlantik kommend unter Verstärkung über das südliche Nordmeer nach Südskandinavien. Das Sturmfeld beeinflusste weite Teile Deutschlands. Am Abend gab es an der gesamten deutschen Nordseeküste eine Sturmflut, in Cuxhaven lief das Wasser 2,17 Meter höher auf als das mittlere Hochwasser. In Hamburg wurde gegen 19:30 Uhr MEZ eine schwere Sturmflut mit einem Höchststand von etwa 2,75 Metern über mittlerem Hochwasser registriert.

Übersichten zum Orkan:
Im Vorfeld von EMMA (WZ-Forum)
Der "Wie reagieren die Medien" Thread (WZ-Forum)
12-Stunden-Radarloop EMMA (WZ-Forum, 3.6 MB)
Meldungen zu Schäden (WZ-Forum)
Nachbetrachtung und Rückschau zum Sturm EMMA (WZ-Forum)

Bilder und Berichte zum Sturm:
Fotos auf Norderney von Eilbertus Stürenburg
Sturm Emma auf Helgoland (Küstenforum)
Bilder während des Sturms (WZ-Forum)
Schäden von / nach Emma (Landtreff)
Schäden in Bernried und Haunshofen

Berichte und Meldungen zum Sturm:
Feuerwehren sind auf Orkantief "Emma" vorbereitet (Presseportal, 28.02.08)
Es wird stürmisch - "Emma" zieht auf (n-tv, 29.02.08)
Meteorologen warnen vor lebensgefährlichem Sturm (Spiegel Online, 29.02.08)
Stromausfälle in Bayern - Tote und Verletzte nach "Emma" (n-tv, 01.03.08)
Autofahrer, Urlauber und ein Kind sterben im Orkan (Spiegel Online, 01.03.08)
Zwei Tote durch «Emma» (ad-hoc-news, 01.03.08)
Sturmtief Emma fegt über die Region Nürnberg (Nürnberger Nachrichten, 01.03.08)
Orkantief Emma in Thüringen (Thüringer Storm Chaser)
Aufräumen nach Orkantief "Emma" (Tagesschau, 02.03.08)
Sturm fordert 14 Todesopfer - keines in Berlin (Die Welt, 02.03.08)
"Emma" ist schuld: Policen werden teurer (n-tv, 16.03.08)

Berichte und Meldungen Schweiz / Österreich:
«Emma» sorgt für stürmischen Märzbeginn (NZZ, 01.03.08)
Vier Tote in Österreich (ORF, 01.03.08)
Schäden durch "Emma" geringer als befürchtet (Der Westen, 02.03.08)
Bundesweite Einsätze nach Orkan „Emma“ (THW, 03.03.08)
Emma schlägt eine Schneise der Verwüstung (RNZ, 04.03.08)

Sturmschaden
Sturmtief "Annette" am 22. Februar 2008:
Das kleinräumige Sturmtief "Annette" zog als ausgeprägtes Randtief eines eines Tiegfdrucksystems über dem Nordmeer und Nordskandinavien rasch über Südschweden hinweg nach Osten. Das Sturmfeld erfasste vor allem den Süden Skandinaviens und Norddeutschland. Vor allem in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern gab es Sturmschäden. Zum Teil wurden Böen bis Orkanstärke gemessen. In Hamburg stellte sich in den Frühstunden des 23.02. eine leichte Sturmflut ein.

Übersicht zum Sturm:
Zusammenfassung Sturmtief "Annette", Karten (WZ-Forum)

Berichte und Meldungen zum Sturm:
Schäden im Nordosten - Heftiger Wintersturm (n-tv, 23.02.08)
Schwerer Sturm über Deutschland (Spiegel, 23.02.08)
Sturm fällte im Nordosten hunderte Bäume und deckte Dächer ab (MVregio, 23.02.08)
Sturm über der Ostsee: Chaos in Schweden (www.20minuten.ch, 22.02.08)
Storm med vindstød af orkan over Danmark (TV2, 23.02.08)
Sturm vernichtet Windturbine in Dänemark (Focus)
Einsturz einer Windkraftanlage - Video (LiveLeak)
Hörnum heftige Orkanböe: 143 km/h! (WZ-Forum)
Böen 20-21 Uhr. 4 Karten NW u. NO - Deutschland (WZ-Forum)
Böen 19 bis 22 Uhr 4 Karten Norddeutschland (WZ-Forum)
Orkan knickt Bäume um (SVZ, 25.02.08)
Schäden in Lütow auf Usedom

Satellitenbild Resi 31.01.08
Satellitenbild Resi 01.02.08
Tief "Resi" (NEMOC)
Orkantief "Resi" am 31. Januar 2008:
Das Orkantief "Resi" zog vom Atlantik über Schottland und die nördlichen Nordsee hinweg zur Südspitze Norwegens. Das zugehörige Sturmfeld erfasste vor allem den Norden Deutschlands. An der Nordsee und in einigen Mittelgebirgen gab es Böen bis Orkanstärke, in Nordfriesland trat eine leichte Sturmflut auf.

Übersicht zum Sturm:
Orkantief RESI (meteomedia)
Satbildfolge : Eine Orkanzyklone strukturiert sich (WZ-Forum)

Berichte und Meldungen zum Sturm:
Orkantief Resi tobt an der Küste (Spiegel, 31.01.08)
Viel Sturm, wenig Flut (n-tv, 01.02.08)
Heftiger Sturm tobt über Europa (Spiegel, 01.02.08)
Ostfriesland/Oldenburg: Verletzte und Sachschäden durch Sturm (Ostfr. Nachrichten, 01.02.08)
Helgoland: Lange Anna akut vom Einsturz bedroht (Nordwestzeitung, 05.02.08)

Sturmtief "Hannes" am 07. Dezember 2007:
Ein kräftiges Sturmtief zog vom Atlantik über Schottland und die nördliche Nordsee nach Südskandinavien. Sein Sturmfeld erfasste weite Landesteile Deutschlands.

Sturm richtet Schäden an und behindert Bahnverkehr (WDR, 07.12.07)

Satellitenbild Fridtjof
Tief "Fridtjof" (NASA)
Sturmtief "Fridtjof" am 02./03. Dezember 2007:
Ein kräftiges Sturmtief zog vom Atlantik über Irland und die Britischen Inseln hinweg zur Nordsee. Sein Sturmfeld erfasste vor allem die Mitte und den Süden Deutschlands.

Sonderseite zum Sturm "Fridtjof"

Satellitenbild Tilo
Tief "Tilo" (NASA)
Orkantief "Tilo" am 08./09. November 2007:
Ein Orkantief zog von Island über das Nordmeer nach Skandinavien und brachte in Mitteleuropa verbreitet Sturm und teils auch Orkanböen. An der Nordseeküste gab es eine schwere Sturmflut mit Höchstständen zwischen 2,30 und 3,30 Metern über dem mittleren Hochwasser. In Hamburg wurden 3,33 Meter erreicht.

Sonderseite zum Orkan "Tilo"

Sommersturmtief "Uriah" am 26./27. Juni 2007:
Das ungewöhnliche Siebenschläfer-Sturmtief "Uriah" zog über die deutschen Küstengebiete hinweg nach Osten. Betroffen vom Sturmfeld waren dabei vor allem das nördliche Niedersachsen, Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. In der Nacht gab es dabei an einigen Abschnitten der Nordseeküste eine leichte Sturmflut, in Hamburg lief das Wasser sogar etwa 1,91 Meter höher auf als das mittlere Hochwasser.

Übersicht zum Sturm:
Welch ein Sommerwetter : Sturm, Regenkaskaden, unter 15°C (WZ)

Berichte und Meldungen zum Sturm:
Sturm über Norddeutschland (n-tv, 27.06.07)
Sturm im Norden - Touristen sitzen auf Helgoland fest (Tagesschau, 27.06.07)
Extrem selten hohe Wasserstände im Harlingerland (WZ)
Heftiger Sommersturm fegt über den Norden hinweg (Welt)

Sturmtief "Ewald II" am 11. Mai 2007:
Ungewöhnlich spät im Frühling überquerte dieses kleinräumige, aber intensive Randtief Deutschland von West nach Osten. Vor allem in der Mitte und im Süden Deutschlands gab es verbreitet zum Teil schwere Sturmböen, im Bergland auch Orkanböen.

Meldungen zum Orkan:
Sturmböen bis zu 120 km/h - Verletzte und Chaos (n-tv, 12.05.07)
Sturm über Deutschland (n-tv, 11.05.07)

Satellitenbild Kyrill
Tief "Kyrill" (NASA)
Orkantief "Kyrill" am 18./19. Januar 2007:
Das Orkantief "Kyrill" zog vom Atlantik kommend über Nordengland und die Nordsee weiter über das südliche Dänemark hinweg in Richtung Ostsee und Baltikum. In weiten Teilen Deutschlands gab es auch im Flachland Böen bis Orkanstärke. Es gab erhebliche Schäden. Europaweit kamen weit mehr als 40 Menschen ums Leben, allein in Deutschland starben sturmbedingt mindestens 13 Menschen. In zahlreichen Regionen gab es zum Teil längere Stromausfälle. Zum ersten Mal in der Geschichte wurde der Zugverkehr in ganz Deutschland wegen eines Orkans eingestellt.

Sonderseite zum Orkan "Kyrill"

Orkantief "Franz" am 11. Januar 2007:
Das Orkantief "Franz" zog vom Nordatlantik nach Skandinavien. An seinem Rande traten im Flachland einzelne orkanartige Böen auf, an den Küsten und im Bergland auch Orkanböen. An der Nordseeküste gab es eine Sturmflut: In Cuxhaven wurde ein Höchststand von etwa 2,30 Metern über dem mittleren Hochwasser erreicht, in Hamburg gab es mit 2,68 Metern sogar eine schwere Sturmflut.

Übersicht zum Orkan:
Orkantief FRANZ (Unwetterzentrale)

Bilder und Berichte zum Orkan:
Sturmflut in Hamburg (Marvin, album.de)
Norderney - nach dem Orkan (Eilbertus Stürenberg, WZ)
Landverluste auf Sylt (Silke, WZ)
Zerstörte Mühle im Saalkreis (WZ)
Sturm "Franz" im Erzgebirgsvorland (René Blank)
Entwuzelter Baum in Würzburg (Berthold Kynast)

Meldungen zum Orkan:
Mindestens acht Tote - Sturmtief "Franz" wütet (n-tv)
Heftige Orkanböen über Deutschland (Tagesschau)
Mindestens sieben Tote durch Orkan (Tagesschau)
Orkanböen über NRW (WDR)
Sturmtief "Franz" hinterlässt Spuren (WDR)

Orkantief Karla
Orkantief Karla
Orkantief "Karla" (DLR)
Orkantief "Karla" am 30./31. Dezember 2006:
Das kleine, aber intensive Tief "Karla" zog vom Atlantik über England und die südliche Nordsee weiter zur Ostsee. In seinem Bereich traten in Norddeutschland verbreitet Orkanböen auf. Die stärksten Böen meldeten die Insel Helgoland mit 165 km/h und die Insel Hiddensee mit 176 km/h. In Norddeutschland stürzten zahlreiche Bäume um und richteten Schäden an und einige Dächer wurden beschädigt oder teilweise abgedeckt. Auch in Nordrhein-Westfalen gab es Schäden durch teils orkanartige Böen.

Übersicht zum Sturm:
Randtief VERA und starker Alpenföhn (Unwetterzentrale)

Weitere Links zum Orkan:
Orkanböen im Norden (n-tv)
Orkan über Deutschland (Tagesschau)
Unwetterschäden in Norddeutschland (Heute)
Schäden durch Orkantief "Karla" (RP Online)

Schäden durch Vera
Schäden durch "Vera"
Tief "Vera" am 08. Dezember 2006:
Das kleine, aber intensive Tief "Vera" zog von der Biskaya über Nordfrankreich und die Beneluxstaaten nach Norddeutschland. An seinem Rande traten in Frankreich schwere Orkanböen und besonders im Westen Deutschlands teils orkanartige Böen auf. Im Oberharz meldete der Brocken eine Spitzenböen von 191 km/h.

Übersicht zum Sturm:
Randtief VERA und starker Alpenföhn (Unwetterzentrale)

Sturmschäden in Westeuropa:
Unwetter in Frankreich und Spanien (Tagesschau, 08.12.06)

Sturmschäden in Deutschland:
Stürme in Westdeutschland (n-tv, 09.12.06)
Herbststurm wütete über Westdeutschland (Tagesschau, 09.12.06)
Sturmschäden in Bochum

Satellitenbild Britta
Tief "Britta" (NASA)
Orkantief "Britta" am 31.10./01.11.2006:
Das Orkantief "Britta" zog von Schottland aus nach Südnorwegen und von dort weiter in Richtung Baltikum. Sein Sturm- und Orkanfeld erfasste in der Nacht zum 01.11. vor allem die niedersächsische Nordseeküste mit schweren Orkanböen. Mit Wasserständen bis etwa 3 Meter über dem mittleren Hochwasser gab es hier eine schwere Sturmflut.

Einige Links zum Orkan:
Verifikation der Ereignisse (Unwetterzentrale)
Schwere Sturmflut an der Nordsee (WZ)
Schwere Sturmflut an niedersächsischer Nordseeküste (NLWK)
Sturmflutbilanz: Dünenabbrüche auf den Inseln (NLWK)

Fotos zum Sturm und zur Sturmflut:
Fotos aus Cuxhaven
Fotos von der Butjadinger Nordseeküste (Tanja Lüdtke, Skywarn)
Bilder der Nacht auf Norderney (Eilbertus Stürenburg, WZ)
Sturmflut in Bremerhaven
Bilder der Sturmschäden auf Norderney (Eilbertus Stürenburg, WZ)
Sturmschäden im Inselosten von Norderney (Eilbertus Stürenburg, WZ)
Sturmflut in Dangast (bei Wilhelmshaven) (Dangast)
1. November 2006 - Nord 9 bis 10 (Mario Lehwald)

Extremwellen in der Nordsee gemessen:
Während des Orkans wurden in der südlichen Nordsee bis in die Deutsche Bucht einzelne Wellen bis etwa 20 Meter Höhe registriert.
Riesenwellen verblüffen Experten (Spiegel)
Opmerkelijk hoge golven in najaarsstorm (nu.nl)

Einige Medienmeldungen zu Orkan und Sturmflut:
"Britta" wütet im Norden (n-tv)
Mit einem blauen Auge davongekommen (Cuxhavener Nachrichten)
Die Prognose war eindeutig zu niedrig (Harlinger)
Zwei Tote bei Untergang der "Finnbirch" (Abendblatt)

Satellitenbild Yanqiu
Tief "Yanqiu" (NASA)
Orkantief "Yanqiu" am 26./27. Oktober 2006:
Das Orkantief "Yanqiu" (gesprochen: Jänntscho) bildete sich bei Schottland und zog dann über die nördliche Nordsee hinweg nach Skandinavien. Sein Sturmfeld traf vor allem Schottland (North Rona voller Orkan und Windspitzen bis 156 km/h) und Dänemark, die deutschen Küstenregionen wurden nur gestreift.

Einige Links zum Orkan:
Verifikation der Ereignisse (Unwetterzentrale)
Sturmbilanz Deutschland, Teil 1 (WZ)
Sturmbilanz Deutschland, Teil 2 (WZ)
Analyse Schleswig-Holstein von Matthias Jaeneke (WZ)
Satellitenbild am 26.10.06, 12:55 UTC (NASA)
Satellitenbild am 27.10.06, 10:10 UTC (NASA)
Fotos der Brandung auf Sylt (WZ)

Orkan "Doris" am 10./11. Januar 2006:
Das Orkantief "Doris" zog vom Atlantik kommend zwischen Schottland und Island hindurch nach Nordosten zum Nordmeer. Dabei streifte es die Insel im Norden Schottlands. Von North Rona wurden Böen bis über 170 km/h gemeldet.

Einige Links zum Orkan:
Satellitenbilder und Diskussion im Forum der Wetterzentrale
Weiteres Satellitenbild im Forum der Wetterzentrale
Orkan på Færøerne (TV2, dänisch)

Satellitenbild Dorian
Tief "Dorian" (DLR)
Orkan "Dorian" am 16. Dezember 2005:
Das Tief "Dorian" zog unter Verstärkung zum Orkantief über Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern hinweg nach Polen. Das Hauptsturmfeld mit Böen bis Orkanstärke erstreckte sich von der Nordsee bis nach Sachsen, Orkanböen gab es auch in nahezu allen deutschen Mittelgebirgen. Mindestens ein Mann kam ums Leben, weitere wurden verletzt. Die Sachschäden gehen weit in die Millionen. Auf Straßen und Schienen gab es erhebliche Behinderungen durch umgestürzte Bäume und etwa 100.000 Haushalte waren zeitweise ohne Strom.

Einige Links zum Orkan:
Verifikation der Ereignisse (Unwetterzentrale)
Bilanz - höchste Böen in Deutschland
Sturm über Deutschland (n-tv, 16.12.05)
Schneechaos auf deutschen Straßen (Tagesschau)
Sturmschäden in Teilen Deutschlands
Verkehrschaos in Deutschland (n-tv, 17.12.05)
Sturmschäden in Ostthüringen (Markus Weggässer)
Orkantief Dorian in Sachsen (Michel Oelschlägel)

Satellitenbild Ulf
Satellitenbild Ulf
Orkan Ulf (Matthias Jaeneke)

Orkan "Ulf" am 12. Februar 2005:
Das Orkantief "Ulf" zog von den Britischen Inseln über die Nordsee und den äußersten Süden Jütlands und die Dänischen Inseln hinweg in den Ostseeraum. Dabei gab es besonders in Norddeutschland und in den Mittelgebirgen sowie in den Alpen verbreitet Orkanböen, starke Regenfälle lösten an zahlreichen Bächen und kleineren Flüssen Deutschlands Überschwemmungen aus. An der Nordseite des Tiefs tobte in weiten Teilen Dänemarks ein Schneesturm mit erheblichen Verwehungen.

Einige Links zum Orkan:
Umfangreiche Analyse von Matthias Jaeneke (WZ)
Sturmschäden in Stade
Sturmeinsatz der Feuerwehr Velbert

Berichte zum Schneesturm in Dänemark:
Schneesturm in Dänemark (Anders Brandt, WZ)
Snestorm over Danmark 12.02.05 (TV2, dänisch)

Satellitenbild Gero
Orkan Gero (Uni Bern)

Orkan "Gero" am 11./12. Januar 2005:
Das Orkantief "Gero" zog vom Atlantik knapp nördlich an Schottland vorbei nach Nordosten. Dabei wurden auf den Britischen Inseln und in Irland verbreitet Orkanböen registriert. Auf den nördlich und westlich Schottlands vorgelagerten Inseln gab es die stärksten Böen, auf dem unbewohnten Eiland North Rona wurde eine Spitzenböe von 215 km/h gemessen. Der Orkan richtete besonders in Schottland und Nordirland erhebliche Schäden an, es gab mehrere Tote. Die deutsche Nordseeküste wurde nur gestreift.

Einige Links zum Orkan:
Umfangreiche Analyse von Matthias Jaeneke (WZ)
Three killed as storms batter UK (BBC)

Satellitenbilder des Orkantiefs:
Satellitenbild "Gero" am 10.01., 12:35 UTC (MODIS-Galerie, NASA)
Satellitenbild "Gero" am 11.01., 11:35 UTC (MODIS-Galerie, NASA)
Satellitenbild "Gero" am 11.01., 13:25 UTC (MODIS-Galerie, NASA)
Satellitenbilder "Gero" am 11.01. der NASA

Satellitenbild Erwin
Orkan Erwin (NASA)

Erwin in Kiel
Orkan Erwin in Kiel
(Mario Lehwald)


Orkan "Erwin" am 08. Januar 2005:
Das Orkantief "Erwin" zog unter Verstärkung von den Britischen Inseln über die nördliche Nordsee hinweg nach Skandinavien. Dabei streifte sein Sturm- und Orkanfeld vor allem den Norden Deutschlands und besonders Schleswig-Holstein. Zwei Menschen kamen hier ums Leben. In Nordeuropa und in Großbritannien starben mindestens 14 Menschen.

Einige Links zum Orkan:
Umfangreiche Analyse von Matthias Jaeneke (WZ)
Orkan auf Helgoland: Fotos
Bilder und Videos aus Kiel (Mario Lehwald)
Deich+Hafen bei Meldorf (Michael Fetsch)
Berichte bei wetter-hamburg.com
Waldschäden nach Winter-Orkan in Schweden (Stefan Kreibohm, WZ)
Bericht des dänischen Wetterdienstes DMI
Orkanen er løjet af; fire døde (TV 2, dänisch)
Orkan over Danmark - den voldsomste siden 1999 (TV 2, dänisch)
Stormflo på kysten (Dagbladet, Norwegen)

Satellitenbilder des Orkantiefs:
Satellitenbild "Erwin" am 08.01., 11:05 UTC (MODIS-Galerie, NASA)
Satellitenbild "Erwin" am 09.01., 10:10 UTC (MODIS-Galerie, NASA)

Medienmeldungen zum Orkan "Erwin":
Mindestens 14 Tote bei Sturm über Nordeuropa (Rheinzeitung)
Sturm über Nordeuropa: "Erwin" fordert 14 Tote (n-tv)

Orkan "Quimburga" 19. November 2004:
Das Orkantief "Quimburga" zog Mitte November 2004 quer über Deutschland hinweg weiter nach Osteuropa, wo teilweise erhebliche Schäden auftraten.

Einige Links zum Orkan:
Sturm und Starkniederschläge - "Pia" und "Quimburga" (M. Wienzek)
"Quimburga" wirbelt über Rußland (M.Jaeneke, WZ)
19.11.04 "Quimburga": Ungewöhnliche Strukturen (M.Jaeneke, WZ)
19.11.04 "Quimburga": Verifikation der Modelle (M.Jaeneke, WZ)

Schäden in Osteuropa:
Zu den Orkanschäden v. 19.11.04 in der Tatra durch Quimburga (von Martin Hubrig)
Orkan Quimburga: Schadensbilder Hohe Tatra
Slowakei: Ganze Landstriche niedergemäht
Bilder aus der Hohen Tatra
Fotos aus der Slowakei
Bilder aus Tschechien
Slovak Army to Clean Up Billion-SKK Calamity
Nálunk is van áldozata a szélvésznek (Slowakei)


Schäden in Wesel, NRW


Foto von Thomas Wilfling, THW Forchheim
Orkan "Jeanett" 27. Oktober 2002:
Das Orkantief "Jeanett" zog Ende Oktober 2002 vom Atlantik über die Britischen Inseln und die Nordsee über den Norden Dänemarks hinweg nach Südschweden und weiter zur Ostsee. In Deutschland gab es mehrere Tote und besonders in Nordrhein-Westfalen größere Schäden.

Einige Links zum Orkan:
Orkanschäden bei Aachen 27.10.02 (Mike Stammler)
Thüringens Wälder glimpflich davongekommen (Eisenach Online)

Medienmeldungen zum Orkan "Jeanett":
Herbststurm hinterlässt Spur der Verwüstung (Rheinzeitung)

Anna
Orkan Anna 2002
(Mario Lehwald)



Foto von Stephan Schriever, THW Papenburg
Orkan "Anna" 26. Februar 2002:
Das Orkantief "Anna" zog Ende Februar 2002 über Irland und Nordengland hinweg zur Nordsee und von hier aus über den Norden Dänemarks nach Südschweden. Besonders in Norddeutschland gab es erhebliche Schäden und mindestens drei Tote.

Einige Links zum Orkan:
Orkantief "Anna" vom 26.02.02 (Mario Lehwald)
Satellitenbild Anna 26.02.02 von Andreas Schoring
Größter Windwurf seit 12 Jahren (Stadt Hamburg)

Medienmeldungen zum Orkan "Anna":
Orkan wütete in Norddeutschland (Rheinzeitung)

Lothar
Orkan Lothar 1999
(Mario Lehwald)


Orkan "Lothar" und "Martin" Dez. 1999:
Vor 5 Jahren tobte "Lothar": In Süddeutschland richtete der Orkan am 2. Weihnachtsfeiertag 1999 erhebliche Schäden an, es war hier der schwerste Orkan seit langer Zeit.

Einige Links zu den Orkanen:
Lothar 26.12.99 : Nowcasting mit Satellitenbildern (M.Jaeneke, WZ)
Lothar 26.12.99 : Einmalige Drucktendenzen (M.Jaeneke, WZ)
Orkan Lothar 26.12.1999 (Marco Puckert)
Orkantief "Lothar" vom 26.12.99 (Mario Lehwald)
Lothar-Vorlesung vom 13. Juni 2006 (FU Berlin)
Orkan Lothar 26.12.1999 (Schweizer. Hängegleiter Verb.)
Weihnachtsorkan Lothar (Forstliches AusbildungsZentrum Mattenhof)
Ein Jahr nach "Lothar" (Forstverwaltung Baden-Württemberg)
Bildschirmpräsentation zu Orkan "Lothar" (Forstverwaltung B-W, 1.1 MB)
Auswirkungen in Bad Wildbach
Lotharpfad - Bilder aus 2005 (Hans-Ullrich Wilhelm)
Unfälle bei Aufräumungsarbeiten (Departement Umwelt)
Waldwirtschaft 10 Jahre nach dem Orkan „Lothar“ (forstpraxis.de, 19.05.2010)

Einsätze Feuerwehr/THW + Schadenfotos:
Retrospektive Orkan "Lothar" (KPKproject)

Orkane in Frankreich/Schweiz:
Orkan und Schäden in Oberwil
Orkan Lothar - 10 Jahre danach (Meteoschweiz)
Infos zum Sturm Lothar CH (WSL)
Orkan Lothar: Radarbilder CH 26.12.1999 (ETHZ)
Orkan Lothar- L’ouragan CH Lothar (BUWAL)
Orkan Lothar bei Brunni-Haggenegg
Wracks im Lac Léman (Sub-Rec)
Orkan «Lothar» fegt über die Schweiz (Ortsbürgergemeinde Rorschach)
Fotos vom Zugersee (Andreas Busslinger)
Bilder aus Arth, Südufer des Zugersees
Die Orkane in FRA 26.-28-12.1999 (KNMI, niederl.)
Lothar in St. Aubin, Kanton Neuchatel, Schweiz (Wetterzentrale)
Schweiz: Zehn Jahre nach Orkan "Lothar" (Tagesschau, 25.12.09)

Medienmeldungen zu "Lothar" und "Martin":
Schaden noch nicht abzuschätzen (Rheinzeitung, 27.12.99)
Fotogalerie der Rheinzeitung
Neuer Sturm über Europa (Rheinzeitung, 28.12.99)

Anatol
Orkan Anatol 1999
(Mario Lehwald)


Der Orkan "Anatol", Dezember 1999:
"Anatol" zog Anfang Dezember 1999 unter Entwicklung von einer schwachen Welle auf dem Atlantik zu einem ausgewachsenen Orkantief über Schottland, die Nordsee, die Nordspitze Dänemarks und das Kattegat weiter über Südschweden zur Ostsee und zum Baltikum. In seinem Bereich gab es vor allem in Dänemark und in Norddeutschland zum Teil erhebliche Schäden. In Dänemark war "Anatol" der schlimmste Orkan des 20. Jahrhunderts. Teilweise wurden mit Spitzenböen über 180 km/h neue Rekorde aufgestellt, so auch auf der Insel Sylt. Auch an der Ostsee wurden schwere Orkanböen registriert, auf Fehmarn mit 145 km/h, auf der Insel Hiddensee mit bis zu 178 km/h. Im Binnenland Mecklenburg-Vorpommerns meldete Neubrandenburg 144 km/h. An der Nordseeküste gab es eine schwere Sturmflut, in Hamburg wurde mit 5,86 Metern über NN der vierthöchste Pegelstand seit Aufzeichnungsbeginn gemessen.
Orkantief "Anatol" (M.Jaeneke, WZ)
Anatol - DER Orkan (Jürgen Vollmer, WZ)
Orkantief "Anatol" vom 3.12.99 (Mario Lehwald)
Bericht vom Wetterspiegel
Satellitenfilm (terra3D, 10MB!)
Sturmflut Hamburg (Feuerwehr HH-Eimsbüttel)
SOS-Seenotfälle, Archiv Dezember 1999 (ESYS)
Orkantief "Anatol" vom 3./4. Dezember 1999 (wetter-extrem.de)
Århundredets orkan i tal (TV 2, dänisch)

Medienmeldungen zum Orkan "Anatol":
Schwere Stürme an der Nordsee (Rheinzeitung)
"Anatol" hinterließ Spur der Verwüstung (Rheinzeitung)
Sturm Anatol wehte 20 Menschen in den Tod (BerlinOnline)


Analyse (Wetterzentrale)
Orkantief am 16.01.1999:
Südlich von Island vertiefte sich ein Orkantief auf einen Kerndruck von etwa 925 Hektopascal. Es streifte vor allem den Süden und Osten Islands.

Verena
Orkan Verena 1993
(Mario Lehwald)


Orkane im Januar 1993:
Gleich zwei Orkantiefs machten im Januar 1993 Schlagzeilen, darunter das Orkantief "Verena", das vor allem in Schleswig-Holstein erhebliche Schäden anrichtete. Am 10. Januar vertiefte sich ein Orkantief bei Island auf einen Kerndruck von etwa 916 Hektopacal und war damit ähnlich stark wie das Tief am 14./15.12.1986.

Einige Links zu den Orkanen:
Orkantief "Verena" vom 13.01.93 (Mario Lehwald)
Sturmfluten 1993 im Wangerland (Dit un dat)
A record-breaking Atlantic weather system (Met Office)

Sturm- und Orkanserie 1989/90:
Der Winter 1989/90 war geprägt durch zahlreiche Sturm- und Orkantiefs, die in vielen Regionen Mitteleuropas erhebliche Schäden hinterließen und dutzende Tote forderten.

Einige Links zu den Orkanen:
Die Orkane im Februar 1990 (W. Rammacher, WZ)
Orkan "Daria" 25.01.1990 (H.D. Müller, WZ)
1989/90 in Karten (Wetterzentrale)


Orkantief am 14./15.12.1986:
Südlich von Island vertiefte sich ein Orkantief auf einen Kerndruck von etwa 916 Hektopascal. Ein Schiff meldete einen Luftdruckwert von 920,2 Hektopascal - der tiefste bisher gemessene Wert außerhalb tropischer Wirbelstürme oder starker Tornados.

Orkantief am 26. Oktober 1949:
Am 26./27. Oktober zog ein Sturm-/Orkantief von England nach Südschweden. In vielen Teilen West- und Mitteleuropas gab es erhebliche Schäden sowie zahlreiche Tote und Verletzte. Allein in Nordrhein-Westfalen kamen 5 Menschen ums Leben. Gegen 18:30 Uhr zog dabei ein lokaler Sturm über Velbert-Langenberg hinweg. Dabei stürzten zwei der drei 50 Meter hohen Masten des Senders Langenberg um.

Orkantief am 14. November 1940:
Dieses schnell ziehende Orkantief zog vermutlich von Frankreich über den Westen und Norden Deutschlands hinweg. Nach einigen Berichten gab es mitten im Krieg erhebliche Schäden.
Erlebnisse in Reckenfeld bei Greven (NRW) (Geschichte Reckenfeld, pdf)
Sturm beschädigt Kirche von Heiligenhaus (Wetterchronik)

Lothar
Orkan Lothar 1999
(Mario Lehwald)


Weitere Links zu Winterstürmen in Europa:
Hier noch einige weitere Links zu Berichten über Stürme und Orkane in Mitteleuropa, in zeitlicher Reihenfolge sortiert und ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

Sturmbilder Ostsee 15.12.03 (Stefan Kreibohm)
Orkantief "Jennifer" vom 28.01.02 (Mario Lehwald)
Orkantief Elke Spanien-England 07./08.12.2000
Orkantief "Wanda" vom 10.10.1997 (Mario Lehwald)
Orkan Mecklenburg-Vorpommern 23./24.01.1995
1991: The structure and evolution of an explosive cyclone near Iceland (Wiley Online Library)
Tagesschau 3.1.1976 - Orkan über Europa (YouTube/Tagesschau)
Tagesschau 4.1.1976 - Orkan über Europa (YouTube/Tagesschau)
Orkanschäden Spiekeroog 1976 (Thomas Heppel)
Niedersachsenorkan 13.11.1972 von Thomas Sävert
Orkan 13.11.1972 (Feuerwehr Bremerhaven)
Niedersachsenorkan 13.11.1972 (Martin Hubrig, WZ)
Sturmflut Holland 01.02.1953 von Thomas Sävert
Orkan in Irland 05./06.01.1839 (Mayo Alive)
Great Storm of 1703 (Wikipedia)

Weitere allgemeine Links zu Winterstürmen:
Orkaan (KNMI, holl.)

zur Homepage von Thomas Sävert